Die neueste Version der Flottenmanagementsoftware TIS-Web® Motion erleichtert den Arbeitsalltag der Disponenten nicht nur durch zahlreiche neue Planungsfunktionen. TIS-Web  Motion ® wartet erstmals auch mit Geofencing auf. Die Technologie zur Georeferenzierung erhöht die Sicherheit von Transportgut, Fahrern sowie Fahrzeugen. Vor allem aber hat sie das Potenzial, den Logistikprozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend zu verbessern.

 

Digitale Grenzen setzen

Hinter dem Begriff Geofencing verbirgt sich die virtuelle Einzäunung vordefinierter geographischer Räume mit dem Zweck, eine Warnung auszulösen, wenn ein Fahrzeug in diese Räume ein- oder ausfährt. Die Position des Fahrzeuges wird dabei mithilfe von GPS, RFID, Wi-Fi oder Mobilfunk übermittelt und mit den Eingrenzungen abgeglichen.

In TIS-Web® Motion können Flottenmanager geographische Areale auswählen und individuell eingrenzen. Landesgrenzen, Naturschutzgebiete, Lkw-Verbotszonen etc. – die Gebiete können in Form von Kreisen, Quadraten, Polygonen oder Kartenpunkten beliebig festgelegt werden. Eine Nachricht im Dashboard der Software zeigt an, sobald das Fahrzeug eine festgelegte Grenze überschritten hat.

 

Kontrolle und Planungssicherheit

Auf diese Weise kann sofort reagiert werden, wenn das Fahrzeug beispielsweise unbefugt über eine Landesgrenze bewegt wird. Ebenso können Bußgelder für Fahrten durch für Lkw gesperrte Gebiete vermieden werden.

Bei wertvoller oder zeitkritischer Fracht können Flottenmanager mithilfe von Geofencing den exakten Weg eines Fahrzeugs verfolgen und sicherstellen, dass es nicht von der vordefinierten Route abkommt. Die virtuelle Grenze wird dabei fortlaufend überwacht. Weicht der Fahrer davon ab, kann das Flottenmanagement umgehend in Kontakt mit ihm treten und entsprechende Maßnahmen anweisen.

Vor allem aber versetzt Geofencing die Disponenten in die Lage, ihren Kunden die Ankunft einer Lieferung minutengenau anzukündigen. Durch die vorherige Festlegung von Räumen erhalten sie mit abnehmender Distanz zum Zielort fortlaufend aktualisierte Anlieferzeiten. Umgekehrt erfährt der Disponent auch, wenn ein Lkw eine definierte Geozone wieder verlässt – beispielsweise nach Aufnahme oder Löschung der Ladung. Das erhöht die Transparenz und damit die Möglichkeit, den Lkw weiter oder neu zu verplanen.

 

Chancen für die Zukunft

Eine Verknüpfung dieser automatisierten Geofencing-Informationen aus TIS-Web® Motion mit den Systemen der Ladehöfe zum Zeitfenstermanagement könnte auch die Lkw-Abwicklung an den Laderampen vereinfachen. Schließlich kommt es bei der Be- oder Entladungen in Stoßzeiten nicht selten zu unproduktiven Wartezeiten. Was für die Rampe gilt, ließe sich auch auf die Werkstatt ausdehnen. Hier könnte der digitale Datentransfer zwischen Flottenmanagement und den Disponenten der Wartungs- und Service-Unternehmen ebenso helfen, unnötige Standzeiten vermeiden.

Mit Geofencing und den zahlreichen Neuerungen in TIS-Web® Motion setzt VDO konsequent auf den Aufbau einer digitalen Infrastruktur für die Transport-und Logistikbranche. Ein richtiger Schritt in Richtung mehr Effizienz in einem von Zeit- und Kostendruck getriebenen Wettbewerb.