Mit den digitalen Tachographen und den intelligenten Hardware-Lösungen im Flottenbetrieb lässt sich eine Vielzahl von relevanten Daten erfassen und zur Optimierung der Flotteneffizienz auswerten. Neben den Fahrzeugdaten werden auch persönliche Daten der Fahrer gespeichert. Fuhrparkunternehmen sind verpflichtet, die Daten der Fahrerkarten alle 28 Tage auszulesen und ein Jahr lang zu archivieren. Das Unternehmen ist aber nicht die einzige Stelle, welche Daten aus den verschiedenen Karten speichert. Auch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hält Daten, darunter auch persönliche Angaben vor. 


Das Kraftfahrt-Bundesamt sammelt im so genannten Fahrtenschreiberkartenregister nicht nur Daten aus allen ausgegebenen Fahrerkarten. Auch Informationen aus Unternehmens-, Werkstatt- und Kontrollkarten werden hier gespeichert und vorgehalten. Dadurch soll eine zuverlässige Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals ermöglicht und sichergestellt werden, dass das Fahrpersonal nur im Besitz jeweils einer Fahrerkarte ist. Auskünfte über dieses Datenmaterial werden dabei nicht nur an berechtigte Stellen im Inland, sondern über das europäische Auskunftssystem TACHOnet auch an ausländische Stellen erteilt. Die Daten über Fahrtenschreiberkarten werden übrigens erst fünf Jahre nach Ablauf der Gültigkeitsfrist der jeweiligen Karte gelöscht.

Welche Daten genau das KBA im Fahrtenschreiberkartenregister speichert, haben wir Ihnen in der nachstehenden Tabelle übersichtlich aufbereitet.